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Weingut Tesch - Nahe
Das Weingut Tesch gehört mit dem Gründungsjahr 1688 zu den traditionellsten Weingütern und erzeugt seit der Übernahme des Biologen und Winzers Dr. Martin Tesch in 10. Generation mit die innovativsten Weine. Durch umweltschonenden und nachhaltigen Weinbau erreichen die Weine reintönige Qualität und intensiven Geschmack. Da wir als autorisierter Handelspartner alle unsere Weine direkt vom Weingut Tesch beziehen, können wir Ihnen auch die beste Qualität zu denselben Preisen wie ab Weingut vor Ort garantieren.



















































































Neben den national nicht nur bei Musikern beliebten Weinen wie Weißes Rauschen und dem hochgelobten St. Remigiusberg (u. a. Preis-Leistung des Jahres in der FAS von Stuart Pigott) sowie international erfolgreichen wie Unplugged und Deep Blue sind viele der anderen Weine zwar nicht so prominent, aber ebenso erstklassig, intensiv und fein; bisweilen sogar noch besser.
'Grüne Fakten

Exoten

Wenn es wärmer wird, verschieben sich dann nicht die Klimazonen? Hat das keine Konsequenzen für den Weinbau? Warum machen wir dann keine Experimente mit exotischen Rebsorten oder Rotweinen? Nun – an unserer nördlichen Lage auf dem Planeten Erde ändert auch die Klimaerwärmung nichts. Wir erwarten, dass es auch in Zukunft immer wieder kühlere Perioden geben wird. Man denke an die 60er oder 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Und dann würden die Trauben der südlichen Rebsorten hier bei uns nicht ausreifen. Wir glauben, dass wir uns einfacher mit den bewährten Rebsorten an wärmere Jahre anpassen können als zu versuchen, gute Weine aus unreifen Früchten zu produzieren. Deshalb bleiben für uns Riesling, Weiß- und Spätburgunder die erste Wahl der Rebsorten. Die Ergebnisse des Jahrgangs 2018 ermutigen uns auf diesem Weg.

Cool Climate

Die Nahe ist eines der nördlichsten Weinbaugebiete der Welt. Auf Englisch heißt der Fachbegriff dafür „Cool Climate“ und die bewährte Rebsorte dafür ist natürlich der Riesling.

Aber wird es denn nicht immer wärmer? Gilt das auch noch für die kommenden Jahre? Deshalb arbeiten wir seit Jahren an neuen weinbaulichen Konzepten: Beschattung der Böden durch die Rebanlagen, Beschattung der Trauben, Minimierung der Verdunstung. Damit haben wir schon viel erreicht. In extrem trockenen Jahren führt auch ein bewährtes Rezept, wie tief wurzelnde, alte Rebstöcke zum Erfolg.

Es ist also eine Mischung aus alten und neuen Ideen, die den Charakter unserer Weine erhält. Der heiße und trockene Sommer 2018 war praktisch die Nagelprobe für diese Arbeitsweise – das Ergebnis macht uns zuversichtlich.

Leichtglas

Seit der Abfüllung des 2015er Jahrgangs verwenden wir die neuste Generation von extrem leichten Weinflaschen. Wenn sie eine der neuen Flaschen ausgetrunken haben wird Ihnen auffallen, wie leicht diese im Vergleich zu herkömmlichen Glasflaschen ist.

Bei der Produktion, beim Recycling und beim Transport dieser High-Tech-Produkte werden viel weniger Rohstoffe und Energie als bei herkömmlichen Flaschen verbraucht. Diese Einsparungen zum Wohle unserer Umwelt liegen je nach Länge der Transportwege zwischen 15 und 20 %.

Nach dem Genuss sollten die Flasche und der Drehverschluss immer zusammen entsorgt werden. Glas und Aluminium werden bei der Wiederverwertung automatisch sauber voneinander getrennt und recycelt. Das ist oft nicht der Fall, wenn Glas und Verschluss getrennt entsorgen werden.

Die Recyclingquote der modernen TESCH-Verpackungen (Glas / Aluminium / Papier / Pappe) liegt damit bei über 98 % und spart Energie und Rohstoffe.

Glyphosat

Über das Pflanzenvernichtungsmittel „Glyphosat“ wurde in den letzten Monaten ausführlich in den Medien berichtet. Die Substanz ist praktisch in allen Lebensmitteln nachweisbar, da das Mittel flächendeckend in vielen Kulturen eingesetzt wird. Auch im Weinbau spielt Glyphosat bei der Bekämpfung von Unkräutern, die unter dem Rebstock wachsen, oft eine große Rolle. Die Fachleute sind sich nicht sicher, ob diese Substanz vielleicht krebserregend ist. Deshalb gab es eine heftige Diskussion um deren Wiederzulassung.

Aus unserer Sicht ist in dieser Debatte ein ganz wichtiger Punkt vergessen worden. Glyphosat und andere Herbizide wirken gut gegen Wildpflanzen. Die „Unkräuter“ in der landwirtschaftlichen Kultur sind jedoch die Lebensgrundlage für fast alle anderen Organismen im Ökosystem. Bei der Umsetzung der Biomasse im Zuge der Kultivierung oder als Wirtspflanzen bei der Fortpflanzung. Praktisch die gesamte Biodiversität hängt am Gedeih der „Unkräuter“. Diese natürlichen Kreisläufe werden durch die überragende Wirkung der Pflanzenvernichtungsmittel unterbrochen. Im Weinberg hat das vielfältige Bodenleben entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Reben und die Weinqualität.

Deshalb werden im Weingut TESCH generell keine Unkrautvernichtungsmittel wie Glyphosat eingesetzt!

Die Arbeit unter den Rebstöcken wird bei uns mechanisch verrichtet. Diese Methode lässt genug Lebensraum für die anderen Organismen im Weinberg. Da das eine sehr teure Methode ist, schlägt sich dieser Aufwand auch in unseren Weinpreisen nieder. Aber sicher sind Sie auch der Meinung, dass diese herkömmliche Art für uns alle die beste ist.' Weingut Tesch
0,375 Liter halbe Flaschen und 1,5 Liter Magnum-Flaschen der Weine Unplugged, Weißes Rauschen, Löhrer Berg, Krone, Königsschild, Karthäuser und St. Remigiusberg sowie ältere Jahrgänge können Sie auf Anfrage auch zu Weingutspreisen bestellen.
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